1 post zu 2 Jahren, 3 Tagen und ein Plan für die nächsten 4 Wochen.

Ich bin ein schlechter Blogger.

Nein,  ich bin überhaupt gar kein Blogger.

Ich spuck nur ab und an mal ein paar aneinander gereihte Worte auf’s virtuelle Papier. Wenn sie dann auch noch zufällig Sinn ergeben, added bonus, I’d say. Dies hier ist und bleibt mein Ventil. Ohne Sinn und Verstand.

Vorletzte Woche dachte ich daran, dass ich vor einem knappen Jahr mein “Ein Jahr Twitter” post schrieb und hatte im Kopf, eventuell auch über mein zweites aktives Jahr auf Twitter zu reflektieren, denn es verlief sehr anders als das erste.

Auch wenn Twitter an sich und viele bestimmte Twitterer insbesondere eine Konstante für mich blieben, ebenso auf sehr andere Art und Weise als zuvor, so hat sich doch einiges verschoben. Mehr zur Seite als nach Vorne, aber zum Glück insgesamt auch nicht mehr all zu viel nach Hinten. Und vor allem ist der lähmende Stillstand weitaus seltener zu Besuch. Er ist ein unangenehmer Gast, aber den ekel ich auch noch irgendwann weg.

Dann kam mir dieses Leben dazwischen. Wenn man meine 10 Stunden Seminartage überhaupt Leben nennen darf. Auf jeden Fall verpasste ich den Zeitpunkt bzw. den Stichtag um 3 Tage und mein Zahlen-Ich weint etwas. Das mag nämlich so etwas überhaupt nicht.

Im Nachhinein darüber zu schreiben fühlt sich innerlich falsch an, auch wenn das irrational klingt, zusätzlich fehlt mir irgendwie die Ruhe mich mit den vergangenen 12 Monaten in dieser Form auseinander zu setzen und meine Gedanken niederzuschreiben. Diese Art von Schreiben findet einfach keinen Weg aus mir heraus.

Aber eine andere Art von Schreiben möchte raus, das persönlichere, direkte, mit der Hand geschriebene, nur an eine Person gerichtet.

Deswegen habe ich mir folgendes überlegt:

Wer eine Weihnachtskarte von mir haben möchte, möge mir dies bitte innerhalb der nächsten 4 Wochen (also bis zum 11.12.11) mit entsprechender Adressinfo und Twittername (muss ja schon etwas herausfinden können, wem ich was schreiben will) per mail mitteilen (eimerchen at ymail punkt com).

Für die ersten 23 gibt es dann persönliche Weihnachstpost vom Eimer.

Also wenn Ihr wollt. Logisch.

(Dass die Adressen selbstverständlich ausschliesslich für dieses Anliegen verwendet werden, versteht sich von selbst. Hoffe ich. Also für mich ist es selbstverständlich.)

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